DIE GEBIRGSGEMEINSCHAFT

Die Gebirgsgemeinschaft Monte Cervino wurde 1974 gegründet und umfasst die Gemeinden Antey-Saint-André, Chambave, Chamois, Châtillon, Emarèse, La Magdeleine, Pontey, Saint-Denis, Saint-Vincent, Torgnon, Valtournenche und Verrayes, welche sich das Gebiet und ihre gemeinsamen Entwicklungsziele teilen.

Insgesamt umfasst das Gebiet der Gebirgsgemeinschaft 335,61 km2 oder 33.561 ha.

Gemäß Art. 71 des Regionalgesetzes Nr. 54 vom 07. Dezember 1998 „sind Gebirgsgemeinschaften lokale Körperschaften mit der Zweck der verbundenen Ausübung von Gemeinschaftsfunktionen und Dienstleistungen für die Bürgerschaft, in Verbindung mit der besseren Erfüllung von Aufgaben auf Ebene der lokalen Verwaltung unter dem Profil von Effizienz, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Verbundenheit mit den sozialen und territorialen Umgebungsbedingungen.
Die Gebirgsgemeinschaften sind ferner ein Instrument für die Umsetzung von Maßnahmen der Regionalpolitik zur Förderung der Berge.


Im Hinblick auf Sonderregelungen für Berggebiete der Europäischen Union bzw. durch Bundes- und Regionalgesetze gilt die gesamte Region als Berggebiet.”

Die Unterteilung des Aostatal-Gebiets in sieben Zonen, die ebenso vielen Gebirgsgemeinschaften entsprechen, wurde ursprünglich mit Regionalgesetz Nr. 13 vom 5. April  1973 und später mit Regionalgesetz Nr. 92 vom 15. Dezember 1982 vorgenommen, mit dem die achte Zone eingerichtet wurde.